Ein Blog zur Corona-Pandemie




Veränderung im „unalltäglichen“ Alltag. Krankenhausmitarbeiterinnen berichten

Denken wir über unseren Alltag nach und was dieser beinhaltet, so kommt dabei meistens heraus, dass man arbeitet, an die Uni geht, seine Freizeit mit Freunden oder in einem Verein gestaltet, und so weiter. Doch gibt es ab und zu auch die Situation, dass wir aus diesem Gewohnten ausbrechen. Zum Beispiel, wenn man krank wird … Weiterlesen „Veränderung im „unalltäglichen“ Alltag. Krankenhausmitarbeiterinnen berichten“

„Wie unter einem Brennglas…“ – 2/2

Hier geht es zum ersten Teil dieses Beitrags über die Metapher der Corona-Pandemie als Brennglas. Ein künstlerischer Seitenblick Das Gemälde „Leser mit Lupe“ (ca. 1895) des Impressionisten Lesser Ury (1861–1931) zeigt einen alten, bärtigen und glatzköpfigen Mann. Er sitzt an einem Tisch vor einem halbgefüllten Glas. Mit seiner linken Hand hebt er ein vor ihm … Weiterlesen „„Wie unter einem Brennglas…“ – 2/2“

„Wie unter einem Brennglas…“ – 1/2

„Wo totale Unsicherheit regiert, greifen Menschen, es macht sie aus, zunächst auf Altbewährtes zurück. Das gilt nicht zuletzt in sprachlicher Hinsicht“, erläutert der Philosoph Wolfram Eilenberger in einem Beitrag von Deutschlandfunk Kultur. Er macht darin darauf aufmerksam, dass „die Kette“ zu einer dominanten Metapher bei der Veranschaulichung des Corona-Geschehens geworden sei: als Ansteckungs- und Infektionskette … Weiterlesen „„Wie unter einem Brennglas…“ – 1/2“

Komm her, Veränderung!

Als Studentin der Kulturanthropologie / Europäischen Ethnologie befasse ich mich in den Morgenstunden mit dem Artikel „Potenziale freisetzen: Akteur-Netzwerk-Theorie und Assemblageforschung in der interdisziplinären kritischen Stadtforschung“ von Alexa Färber. Während ich versuche, mich mit zukünftigen Konzepten einer nachhaltigen Stadtentwicklung auseinanderzusetzen, ziehen meine Gedanken bereits weiter zwischen der Farm-to-Fork-Strategie, dem European Green Deal, der Biodiversitätsstrategie und … Weiterlesen „Komm her, Veränderung!“

Individualisierte Verantwortung, kollektivierte Folgen? Responsibilisierungen in der Corona-Pandemie

Was bis zum Frühling dieses Jahres für viele Menschen unvorstellbar schien, drohte Realität zu werden: Eine Ausgangssperre für alle, damit sich eine Pandemie nicht weiter ausbreitet. Um die rasant ansteigenden Zahlen von Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus zu verlangsamen, hat Helge Braun, CDU-Politiker und Chef des Bundeskanzleramts, am 20. März 2020 im Interview mit dem … Weiterlesen „Individualisierte Verantwortung, kollektivierte Folgen? Responsibilisierungen in der Corona-Pandemie“

Corona als kulturelle Tatsache

In letzter Zeit sind von Kulturwissenschaftler*innen unzählige Initiativen, Beiträge, Stellungnahmen und vieles Weitere zur Corona-Pandemie entstanden. Auch dieser Blog gehört dazu. Bei mir persönlich bleibt bei all dem allerdings ein zwiespältiger Eindruck zurück: Da ist einerseits eine Freude darüber, dass kulturanalytische Perspektiven auf das aktuelle gesellschaftliche Geschehen im besten Fall neue Einsichten, relevante Deutungen und … Weiterlesen „Corona als kulturelle Tatsache“

Ressourcen, Ressourcen, überall und nirgendwo Ressourcen

Ein großes Thema wurde im Blog bisher weniger beachtet bzw. nur peripher gestreift: die ökonomische Seite der Krise. Sicherlich, die Auseinandersetzung mit der Kulturindustrie und die Bedeutung des Toilettenpapiers sind auch im weitesten Sinne ökonomische Themen und die Prekarität von Wohnungslosen zeigt eindeutig das Verhältnis von fehlendem ökonomischem Kapital und Krise auf. Dennoch fehlen in … Weiterlesen „Ressourcen, Ressourcen, überall und nirgendwo Ressourcen“

Der Geist ist aus der Flasche – 2/2

Hier geht es zum ersten Teil dieses Beitrags, der die Sozialfiguren des Progressivisten und des Regressivisten erläutert. Die Büchse der Pandora Bei aller epidemiologischen Plausibilität der einschränkenden Maßnahmen in den letzten Wochen: Der Geist eines massiven politischen Eingriffs in Wirtschaft und Gesellschaft ist aus der Flasche. Und er wird sich dort nicht mehr zurückbringen lassen. … Weiterlesen „Der Geist ist aus der Flasche – 2/2“

Der Geist ist aus der Flasche – 1/2

Wagt man eine kulturanalytische Zeitdiagnose oder gar eine Prognose, dann besteht immer die Gefahr, Kurzfristiges mit Langfristigem, Elementares mit Marginalem zu verwechseln. Was aktuell relevant wirkt, kann perspektivisch gesehen unbedeutend sein; was derzeit hingegen als abseitig erscheint, kann sich insgeheim als zentral und hochgradig folgenreich erweisen. Nötig ist daher eine Ausdifferenzierung von transitorischen und transformativen … Weiterlesen „Der Geist ist aus der Flasche – 1/2“

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