Ausgelächelt (vorerst). Gedanken aus dem Corona-Alltag

Wo fängt man am besten mit seinen ganzen Notizen an, denke ich so bei mir, während ich dort sitze, wo ich seit über zwei Monaten sitze, mit dem Blick auf einen holsteinischen Garten, der in den letzten Wochen erstaunlich grün geworden ist. Am besten beginnt man – während des In-den-Garten-Guckens ist das ich etwas verloren gegangen – am besten beginnt man mit der Angst, wie man das jetzt eigentlich alles macht, ohne es falsch zu machen. Das fragt man sich ja nun ständig im Alltag in der Krise: Kann man eigentlich zur Kassiererin noch «dankeschön» sagen, durch diese Maske hindurch? Entsteht dabei nicht viel zu viel gefährliches Aerosol? Meistens geht man nun mit dem Kopf leicht nach unten gebeugt durch die Strassen; wenn Leute reden, mit sich oder anderen, hält man die Luft kurz an und schaut weg. Man weiss nicht so recht. Im Auto fühlt es sich wiederum sehr gut an – sehr geschützt, nicht nur vor dem neuen Schmutz, sondern vor allem vor den neuen Fragen, die sich ergeben: Hält es der Friseur für unhöflich, wenn man auf seine Smalltalk-Angebote nicht eingeht? Schliesslich ist er einem ziemlich nah und beide Masken sind schon etwas, nun ja, etwas angeschmutzt. Und wo Schmutz ist, ist auch die Scham nicht weit: Darf man dieses und jenes? Muss man vor Zoom-Sitzungen seine Zähne putzen, das Hemd wechseln, Deo benutzen? Darf man jetzt stinken? Kann man ruhigen Gewissens Mundgeruch haben?

Apropos Mundgeruch: An der mittelalterlichen Universität wurde ein Witz erzählt. Dass nämlich die Inquisition einen Professor der Teufelei beschuldigt habe, weil der bei Disputationen so sehr aus dem Mund gerochen – und damit die Prüfungskandidaten ziemlich verschreckt – haben soll, dass nur Satan persönlich für den Gestank verantwortlich infrage gekommen sei. Ach, seufzt man, wie schön ist’s im dunklen stinkenden Mittelalter gewesen! Schön, weil doch schon dort eine für uns Modernen so vertraute Kopplung aus Sinnen und Semantik wirksam war, die es jetzt nicht mehr gibt. Seit 800 Jahren wurde an Universitäten mal mehr, mal weniger vor sich hin gestunken! Und vom Heiligen Bernhard bis zu American Pie – Jetzt wird geheiratet war die Uni, die Schule, ein Ort, von dem die folk lore genau wusste, dass die Lehrenden Mundgeruch hatten, dass die Schule, die Uni mithin nur dann echt war, wenn da jüngere Menschen auf ältere stiessen, die aus dem Mund rochen. Und jetzt? Sitzt man, als Lehrender, vor diesem Rechner, dem das Gestinke egal ist, weshalb er einen auch nicht stoppt, wenn man ins Grübeln gerät, ob das Gestinke noch Gestinke ist, wenn man vom Virus ganz allein vor den Rechner hingeworfen worden ist.

Heute ist so vieles anders: Gestern wusste der Körper noch besser als man selbst, was er darf und was nicht. Heute aber weiss man nicht so genau, was und wo der Körper überhaupt noch ist. In der alten Zeit, wo der Körper in engen Bussen und stickigen Regionalbahnen zusammen mit anderen Körpern irgendwohin gefahren ist, wo viele andere Körper gewartet haben – füge ein: Konzerte, Clubs, Kaufhausschnäppchensonntage, Beerdigungen –, konnte man den Körpern nicht ausweichen, was einen auch daran erinnerte, dass, wie P. Gabriel bemerkt hat, der Körper ein Käfig ist. Man erinnert sich zurück: An einem sehr heissen Tag in einem sehr heissen Land ist man einmal stehend in einem sehr vollen Bus gefahren und vor Hitze, Durst und Beengtheit ohnmächtig geworden, und man wäre auf den Boden gestürzt, wenn man nicht auf den nahen Körper einer alten Dame gefallen wäre, die – aufgrund der Beengtheit – keine andere Möglichkeit gehabt hatte, als einen aufzufangen. Heute ist es, auch in dem sehr heissen Land, im Bus so leer, dass man auf den Boden knallen würde.

Man guckt jetzt viel, was mit einem selbst und den anderen gerade passiert, um ganz leibhaftig und live die – wie spätere Masterarbeiten titeln werden – Emergenz von Handlungsgrammatiken zu beobachten. Wobei das mit dem Gucken und Beobachten auch schwierig geworden ist – mit den Masken im Gesicht, Masken, die keine personae sind, keine Verweise auf ein Selbst, das man nur über Masken sehen kann, sondern nur Stoff. Neulich im Supermarkt fiel das Portemonnaie beim Bezahlen auf den Boden, doch das normalerweise in so einem Moment etwas peinlich berührte Lächeln gegenüber den wartenden Anderen hing hinter der Maske fest, hinter der auch das Gesicht rot wurde.

Müssen jetzt eigentlich all diese schönen Situationsbeschreibungen, mit denen Alltagssoziologien arbeiten, umgeschrieben werden, denkt man? Bei Luhmann, dem grossen Lächler, heisst es, dass Gesellschaft dort beginnt, wo Alter lächelt, um Ego zu begrüssen, und Ego daraufhin mit einem Lachen in Richtung Alter reagiert. Verzeihen Sie, Herr Luhmann, aber das werden alle Post-Corona-Menschen nicht verstehen, nicht, weil doppelte Kontingenz so wahnsinnig kompliziert wäre, sondern weil sie maskenfreies Lächeln nicht mehr kennen. Aber man wird das Lachen doch weiterhin kennen, sagt nun jemand, das geht doch auch auf Zoom. Richtig, da geht es auch – allerdings wirkt es dort genauso echt wie digitaler Mundgeruch; übrigens: noch viel nerviger als Gesichtsmasken und Zoomsitzungen sind jetzt all die, die Baudrillard aus dem digitalen Schrank holen und grosse Reden halten, dass das doch sowieso alles ontologisch dieselbe Suppe sei! Anstatt über ontologische Suppen sollte man aber jetzt über Begrüssungen und Abschiede nachdenken, über das Lächeln, Mundverziehen, Zähneblecken und Nasewackeln!

Und man muss auch darüber nachdenken, dass die Zukunft verloren geht, weil man gerade so viel über sie nachdenkt: Wenn Alltag einmal bedeutet hat, in einem Fluss zu fliessen, dann war die Alltagszukunft immer da, wo man gleich hingetrieben sein würde – irgendwie doch woanders, aber nicht sonderlich anders. Jetzt überlegt man: 2021, 2023, 2024… In vier Jahren könnte es also xymässig sein, wenn nicht vorher dieses eine Unternehmen aus Tübingen… In den Alltagssoziologien, die man so gerne gelesen hat, gab es die beruhigend stabile Trias aus Erfahren, Erleben, Erwarten. Hier und da mal kleine, nervige breachings, re-framings und inhibitions, aber das war schon cool soweit, weil alles doch in einen recht gleichmässigen Fluss aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eingetaucht war – und man lernte doch auch durch diese kleinen Kriselchen. Aber jetzt?

Kultur ist, so steht es in den Büchern, ein Gedächtnis, das Erinnerungen an die Zukunft bereitstellt. Was ist aber heute die Zukunft? Etwas, was jedenfalls als Alltagszukunft verschwindet, wenn man über sie nachdenkt. Man muss sich das mal vorstellen: Im Fan-Forum der Holstein-Kiel-Ultras heisst es, dass man jetzt auf die Bundesliga scheissen würde, weil Fussball einfach nur noch scheissegal sei. Das hat bei mir wirklich gesessen, als ich es gelesen habe! Fussball ist ja eine schöne Parabel auf das, was Kultur ist: Jede Saison geht es wieder los, ein neuer Meister wird gesucht, gespielt wird nach Regeln von Achtzehnhundertblumenkohl und am Ende machen es die Bayern. «#Pre-Corona-Culture in a #nutshell!» Das Vergessen ist im Gedächtnis namens Kultur nur vorgesehen, wenn man beginnt, Neues zu erinnern. Aber woher soll das Neue kommen, wenn alles zum Geisterspiel wird? Meine Alltags-Versteh-Helden, Garfinkel, Goffman, Luhmann, können mich gerade nicht retten: Bei ihnen ist nämlich nicht beschrieben, was passiert, wenn die eine lächelt und der andere nicht nur nicht weiss, was das bedeutet, sondern das Lächeln auch nicht sehen kann, weil seine Augen am Stoff festhängen. Insofern ist die Maske doch mehr als nur Stoff: Sie ist ein grosser Schirm, der sich über all die so langweiligen Routineprogramme, Anschlusskommunikationen, Handlungsketten, Lernrelais wirft, die den Alltag einst alltäglich gehalten haben. Und das macht mir Angst (vorerst).

Sebastian Dümling (Basel, derzeit: Kiel)

Titelbild: Blick vom Schreibtisch in den Garten, S. D. Mai 2020.

Ist das eigentlich noch Kultur oder schon Natur?

Kulturanthropolog*innen interessieren sich dafür, wie Menschen ihr Handeln und Leben auf kulturelle Weise strukturieren, wie sie sich und der Welt um sie herum einen Sinn geben und welche Kategoriensysteme sie dazu errichten: zwischen Subjekt und Objekt, Geist und Materie, Individuum und Gesellschaft, Krankheit und Gesundheit und so weiter. Diesen Komplex an Sinnstiftungen bezeichnen Anthropolog*innen als Kosmologien. Dabei geht es nicht um Astronomie und Astrophysik, sondern gemeint ist ein Set an soziokulturellen Glaubensgrundsätzen, Interpretationen und Praktiken über das, was die Welt im Innersten zusammenhält. Das Interesse liegt bei den Grundsätzen und Bedeutungen, die Menschen ihrem Leben und ihrer Existenz geben, auf den Konzeptionen eines sinnhaften Aufbaus der Welt – und der eigenen Rolle darin.

Es geht kulturanthropologisch nicht darum, zu überprüfen, ob diese Vorstellungen „stimmen“ (Denn wer könnte sich anmaßen, darüber zu urteilen?). Sondern im Mittelpunkt steht die analytische Neugier auf, die Auseinandersetzung mit und das Nachvolllziehen von anderen Denksystemen und kulturellen Ordnungsvorstellungen. Kann man über Corona zu einer Entschlüsselung unserer eigenen Kosmologie kommen? Zumindest lässt sich ein Ausschnitt genauer fokussieren: die Relation von Natur und Kultur.

Belebung

Handelt es sich bei Viren um belebte oder um unbelebte Entitäten? Um Lebewesen oder um „tote“ Materie? Biologisch wird diese Frage kontrovers diskutiert. Eine eindeutige Antwort gibt es nicht, die Bestimmungsversuche von Leben verschwimmen in ihren Grenzbereichen. Aber nicht nur in lebenswissenschaftlichen Definitionsansätzen, sondern auch im kulturellen Miteinander schwingen solche Versuche von Bestimmungen und Einordnungen fortlaufend mit: Verstehen wir das Coronavirus als ein passives, von seinem Träger oder Überträger abhängiges Objekt? Oder als ein aktives, eigenständig handelndes Wesen?

Ohne jeden Zweifel entfaltet das Coronavirus derzeit ein gewaltiges Potenzial zu Erzeugung von realen Effekten mit teils massiver Wirkkraft: medizinisch in unseren Körpern, psychologisch in unseren Köpfen, politisch in unserem Handeln, alltäglich in unserer individuellen Lebensgestaltung und so weiter. Oder sind es meist doch eher wir als menschliche Akteure und Angehörige eines sozialen Gemeinwesens und nicht das Virus selbst, das solche Auswirkungen und Maßnahmen in Gang setzt? Anders gefragt: Was davon ist eigentlich noch Natur und was schon Kultur? Oder sollte man die Frage lieber umdrehen: noch Kultur – schon Natur?

Der französische Anthropologe Philippe Descola problematisiert einen westlich-modernen Dualismus von Natur und Kultur und sieht die Aufgabe der Anthropologie darin, „die Art und Weise verständlich zu machen, wie sich Organismen besonderer Art in die Welt einfügen, eine feste Vorstellung von ihr erwerben und dazu beitragen, sie zu verändern, indem sie, mit ihr und untereinander, dauerhafte oder gelegentliche Bindungen von bemerkenswerter, aber nicht unendlicher Vielfalt knüpfen“ (2013: 14). Das Stichwort der Entanglements beschreibt solche Verwicklungen „of natural and social, of human and non-human, and of organic and non-organic forms“ (Hastrup 2014: 1, vgl. ebd.: 14f.). „In short, within the bounds of social life, humans have endless, actual or potential, companion species – which posits an edgy question of co-constitution forcing anthropology to rethink the fluid boundaries of its object“ (ebd.: 15). Das Nachdenken über diese Verbindungen zwischen verschiedenen Organismen und Entitäten fügt sich ein in eine „Re-Konzeptualisierung des Verhältnisses von Natur und Kultur“ (Beck 2008: 19). Für detailierte ethnografische Forschungen bestehen hier noch viele offene Fragen: Wie gestaltet sich das brisante Miteinander von Menschen und Viren in der aktuellen Pandemie? Welche konzeptionellen Trennungen sind dabei wirksam oder brüchig geworden? Welche Ordnungsvorstellungen werden neu geschaffen oder verändern sich?

Bewegung

Wenn das Virus in unserer Wahrnehmung derzeit eine radikale Bedrohung darstellt, dann fragt die Kulturanthropologie kritisch, aus welchen kulturellen Denkschemata und Handlungsweisen heraus eine solche Perspektive eigentlich resultiert. Wie kommt es dazu, dass das Virus als Gefahr aufgefasst wird? Welche Grundsätze und Gewissheiten stellt es in Frage? Vermutlich erscheint es erstens deswegen so gefährlich, weil es vielfältige Grenzen überwindet oder unterläuft: zwischen Tier und Mensch, zwischen Nähe und Ferne (Wer kannte eigentlich bis vor einem halben Jahr Wuhan?), zwischen Außen und Innen des Körpers. Ein zweiter Grund scheint die Unwissenheit über seine Eigenschaften, seine ontologische Unbestimmtheit zu sein. Das bedeutet: Wir wissen nur wenig darüber, wie das Virus in die (menschliche) Welt gekommen ist (Tiermarkt? Fledermäuse?), was es mit ihm auf sich hat (Infektiosität? Aggressivität?) und erst recht nicht, wie wir darauf reagieren sollen. Mit dem philosophischen Begriff der Ontologie ist, vereinfacht gesagt, ein grundlegender Seins-Zustand gemeint. Egal, ob jemand Viren den Status als Lebenwesen zuerkennt oder verweigert, er oder sie würde wohl kaum in Frage stellen, dass es Viren gibt. Anthropolog*innen fragen genauer nach den verschiedenen „Arten des In-der-Welt-Seins“ (Descola 2013: 14) und schauen sich beispielsweise an, wie viel Eigenständigkeit dem Virus in unserem kulturellen Verständnis zugestanden wird.

Das beginnt schon bei so kleinen sprachlichen Konnotationen wie beispielsweise der Entscheidung, ob wir davon sprechen, dass das Virus eingeschleppt und übertragen wird (Passiv!) oder einwandert und sich ausbreitet (Aktiv!). Inwiefern wollen wir dem Virus einen unberechenbaren, unkontrollierbaren Eigensinn zugestehen oder nicht? Das berührt nicht nur den Umstand, dass sich das Virus global in Bewegung setzt (von Wuhan bis Washington), sondern auch die Frage, ob sich nicht auch seine Eigenschaften in Bewegung setzen, ob es sich also womöglich verändert durch unvorhersehbare Mutationen, die Entwicklung von Resilienzen oder das Überspringen zwischen verschiedenen Gattungen. Diese potenzielle Wandlungsfähigkeit macht es unstetig und entzieht sich einer fixen Festschreibung, denn „die Identität der Wesen und die Beschaffenheit der Welt sind fließend und zufällig und widersetzen sich jeder Klassifizierung, die das Reale einzig auf die Erscheinungsformen festlegen wollte“ (ebd.: 50), so Descola.

Beziehung

Stattdessen ist die „Auseinandersetzung mit den Praktiken unabdingbar, die Menschen, andere Lebewesen und die Dinge in der Welt untrennbar verbinden“ (Gesing u. a. 2019: 9). Philippe Descola hat auf der Basis vielfältiger ethnologischer Beschreibungen eine Klassifizierung dieser Verbindungen entwickelt. Er unterscheidet die Art solcher Beziehungen in Animismus, Totemismus, Naturalismus und Analogismus. Ohne sein komplexes Modell hier im Detail nachzeichnen zu können, lässt sich zusammenfassen, dass es Descola um eine Systematisierung von verschiedenen Formen des In-Beziehung-Tretens zwischen Entitäten (etwa Menschen, Pflanzen, Tieren, Dingen) zueinander geht. Seine theoretische Ausdifferenzierung von verschiedenen Glaubenssystemen und Denkmustern empirisch auf unsere aktuellen Relationen zum Coronavirus zu beziehen und kritisch zu prüfen, ist eine analytische Aufgabe, die noch der Bearbeitung harrt.

Noch einmal: Es geht Anthropolog*innen dabei nicht darum, zu überprüfen, ob es stimmt, dass das Virus eine Gefahr darstellt oder nicht. Sondern sie versuchen nachzuzeichnen, aus welchen kulturellen Selbst- und Weltverständnissen heraus solche Vorstellungen entstehen. Sie möchten ein genaueres Verständnis erlangen und ein analytisches Fenster öffnen, um Weltordnungen und kollektive Sinngebungen offen zu legen. „Folgt man der sozialanthropologischen Kritik an dem weiten und zugleich sehr auf Symbolisch-Ideelles verengten Kulturbegriff, steht die Analyse von Relationen von Materiellem und Ideellem, von körperlichen und geistigen Phänomenen im Zentrum der Arbeit der Ethnologie“, formulierte der Europäische Ethnologe Stefan Beck und fügte an: „Doch eine solche relationale Anthropologie zu entwickeln ist eine noch zu leistende Aufgabe“ (2008: 178).

Tobias Becker (Freiburg im Breisgau)

Literatur

Stefan Beck (2008): Natur | Kultur. Überlegungen zu einer relationalen Anthropologie. In: Zeitschrift für Volkskunde 104: 161–199.

Philippe Descola (2013): Jenseits von Natur und Kultur. Berlin [franz. Original 2005].

Friederike Gesing u. a. (2019): NaturenKulturen-Forschung. Eine Einleitung. In: dies. (Hg.): NaturenKulturen. Denkräume und Werkzeuge für neue politische Ökologien. Bielefeld: 7–50.

Kirsten Hastrup (2014): Nature. Anthropology on the Edge. In: dies. (Hg.): Anthropology and Nature. New York: 1–26.